Die Dorfkirche ist im Kern ein typischermittelalterlicher Feldsteinbau in Saalform,
wie man sie zahlreich in der Uckermarkfindet. Erbaut wurde sie in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Unter dem Patronatder Altkünkendorfer Rittergutsbesitzer "von Rohr" wurde sie in derzweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einem durchgreifenden Um- und Neubauunterzogen. Sämtliche Fenster wurden verändert,
am Ostende des Schiffes wurdeeine Apsis angebaut und vor das alte spitzbogigeWestportal wurde eine Vorhallegelegt. Diese Arbeiten wurden mit rotem Backstein im neugotischen Stilvorgenommen,
die der Kirche ihr typisches Aussehen verleihen.
Weiterhin wurde zu dieser Zeit der 34 m hohe,
weit in der hügeligen Landschaft
sichtbare Backsteinturm errichtet. Er wurdemit einem schiefergedeckten Helm und Wetterfahne versehen.
Die Ausstattung der Kirche ist von äußersterSchlichtheit. Die Kirche hat eine von Knupper in Wittstock gegossene Glocke miteinem Durchmesser von 86 cm aus dem Jahr 1596,
eine Taufe der königlichenEisengießerei vom Anfang des 19. Jahrhunderts und die Orgel um 1850.
Von 1999 - 2001 wurde die Kirche einerumfangreichen Instandsetzung unterzogen und es wurde eine Teeküche sowie eineToilette eingebaut. 2003 wurde die Orgel restauriert.
Der"Förderverein Dorfkirche Altkünkendorf" hat sich für dieInstandsetzung sowie für die vielfältige Nutzung der Kirche eingesetzt.